Fledermausprojekt. Der Dachboden der evangelischen Kirche Wald-Michelbach
ist das Sommerquartier zweier Fledermausarten, darunter das stark bedrohte
„Große Mausohr“. Um zu ermöglichen, dass sich eine Wochenstube, ein
Fledermausquartier in dem Fledermausweibchen ihre Jungen aufziehen, bildet,
wurden im Rahmen eines Jugendprojekts Vorhänge hergestellt und die Fenster damit verdunkelt.
Bei der Gelegenheit erfuhren die Jugendlichen auch Wissenswertes über die Tiere. Um später anhand des Kots
die Zahl der Tiere feststellen zu können,
wurden Papierbahnen ausgelegt. Das Fledermausprojekt
wurde als Jugendprojekt gestaltet. Bei einer ersten Kontrolle konnten die
Jugendlichen Fledermäuse in unmittelbarer Nähe beobachten.
Bei Arbeitseinsätzen im Naturschutzgebiet Dürr-Ellenbachertal gilt es, der sich ausbreitenden
Fichten-Monokultur Einhalt zu gebieten und Platz für eine vielfältige
Pflanzengesellschaft zu schaffen.
Für die Amphibienrettungs-Aktion im Ortsteil Aschbach werden
alljährlich im Frühjahr zahlreiche Helfer benötigt. Erdkröten, Spring- und
Grasfrösche, Bergmolche und Teichmolche müssen auf ihrem Weg zum Laichplatz im
Wiesental mehrere Straßen überqueren und sind so durch den Straßenverkehr gefährdet.
Helfer bringen sie sicher über die Straße.
Wiederholte Arbeitseinsätze im Naturschutzgebiet Wolfsloch
sind nötig, um den Wuchs des Adlerfarns einzudämmen und um seltenen Pflanzen
wie Fieberklee und Knabenkraut eine Chance zu geben. Zudem müssen immer wieder
Reinigungsaktionen am Rande des NSG durchgeführt werden.
Ein verlandetes Amphibiengewässer wurde im Herbst
freigelegt. Inzwischen ist dort wieder vielfältiges Leben eingekehrt.